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Geschrieben von: Thomas Inderdohnen
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Donnerstag, den 01. September 2005 um 13:50 Uhr |
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Bodenfunde aus der jüngeren Steinzeit und der Eisenzeit, aber auch Funde aus der Römer- und Frankenzeit, verstreut über das gesamte Areal der Altgemeinde Oedt (Oedt, Mülhausen und Hagen), lassen den Schluss zu, dass hier bereits in einem frühen Stadium das Land urbar gemacht und besiedelt wurde. Ein Teil der Funde kann heute zumindest als Replika im Heimatmuseum Oedt besichtigt werden.
Mitte des 10. Jahrhunderts gelangt das Land in den Besitz des Erzbistums Köln und erhält damit erkennbar erstmals einen Landesherrn. 973 schenkt Erzbischof Gero von Köln das Oedter Land der Benediktinerabtei Gladbach.
Im Jahre 1170 wird Oedt als "Hude" erstmals in einer Schenkungsurkunde des Abtes Robert von Gladbach erwähnt. In der Urkunde heißt es u.a. "apud Hude in ecclesia Nostra", d.h. "in unserer Kirche zu Oedt". Diese Kirche oder Kapelle stand an der Stelle der heutigen Kirche, zum Fron- oder Herrenhof der Abtei gehörend. Diesem unterstand der gesamte Hofesverband vom Niederfeld im Norden bis zum Auffeld im Süden. Die Ortsbezeichnung Hude wandelte sich durch die Jahrhunderte über Ude, Uda, Uede, Oyde, Uedde, Oidt, Oed zum heutigen Oedt.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 01. September 2005 um 14:01 Uhr |